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Zitate


„Das ist wohl der er­grei­fend­ste Zug un­se­rer Volks­tra­gik, daß das hoch–kon­ser­va­ti­ve Volk der Ju­den im­mer den re­vo­lu­tio­nä­ren Be­we­gun­gen zu­ge­jagt wird.”

Theo­dor Herzl, „Der Bas­ler Kon­greß” [1897], in: Ge­sam­mel­te zio­ni­sti­sche Wer­ke, 3. Auf­la­ge, Tel–Aviv 1934, Band 1, Sei­te 203.


„Die vor­lie­gen­de Ar­beit war be­en­det und dem Drucke über­ge­ben, als im dra­ma­ti­schen Ab­lauf eini­ger Wo­chen durch die bei­spiel­lo­se Be­harr­lich­keit und Tat­kraft der deut­schen Reichs­füh­rung, ver­eint mit der weit­blicken­den Staats­klug­heit der Re­gie­rung Groß­bri­tan­ni­ens, un­ter op­fer­be­rei­ter Selbst­über­win­dung Frank­reichs und he­roi­scher Ver­zichts­lei­stung der Tsche­cho­slo­wa­kei, mit dem ver­mit­teln­den Bei­stand Ita­li­ens, oh­ne Krieg und Kriegs­op­fer, so­zu­sa­gen über Nacht, das su­de­ten­deut­sche Pro­blem vol­le Lö­sung fand. Eine Lö­sung, wel­che, da­von wird sich der Le­ser über­zeu­gen, viel­fach auch den Buch­sta­ben dem von der Re­pu­blik Deutsch­öster­reich bei ih­rer Be­grün­dung 1918 und 1919 ein­ge­nom­me­nen Rechts­stand­punkt ent­spricht. Die Münch­ner Ver­ein­ba­run­gen schlie­ßen ein leid­vol­les Ka­pi­tel der Ge­schich­te, in­dem sie die Do­nau­mon­ar­chie für al­le Zei­ten li­qui­die­ren und das Na­tio­nal­staats­prin­zip für Mit­tel­euro­pa zur Voll­en­dung füh­ren. [...] Glogg­nitz, den 1. No­vem­ber 1938.”

Karl Ren­ner, Die Grün­dung der Re­pu­blik Deutsch­öster­reich, der An­schluß und die Su­de­ten­deut­schen. Do­ku­men­te eines Kamp­fes ums Recht. Her­aus­ge­ge­ben, ein­ge­lei­tet und er­läu­tert von Dr. Karl Ren­ner. Wien (un­ver­öf­fent­licht) 1938. in: Karl Ren­ner, Die Grün­dung der Re­pu­blik Deutsch­öster­reich, der An­schluß und die Su­de­ten­deut­schen. Do­ku­men­te eines Kamp­fes ums Recht. Her­aus­ge­ge­ben, ein­ge­lei­tet und er­läu­tert von Dr. Karl Ren­ner. Mit einer Ein­füh­rung von Eu­dard Ra­bof­sky. Glo­bus Ver­lag, Wien 1990, Sei­te 6 f.


„Ich stim­me mit Ja.”

Karl Ren­ner zur Ver­nich­tung Öster­reichs 1938. Nach­zu­le­sen in: Karl R. Stad­ler, Dr. Karl Ren­ner. Wis­sen­schaft­ler — Po­li­ti­ker — Staats­mann. Her­ge­stellt in Zu­sam­men­ar­beit mit der Bank für Ar­beit und Wirt­schaft. Fo­rum Ver­lag Wien (oh­ne Jah­res­an­ga­be), Sei­te 36.


„[...] Die­se An­nah­me wur­de ge­stärkt und ge­recht­fer­tigt durch die Tat­sa­che, daß die West­staa­ten, zwar in ih­rer Ver­fas­sung de­mo­kra­tisch, in ih­rer of­fi­zi­el­len Füh­rung je­doch voll kaum ver­hehl­ter Sym­pa­thie für den Fa­schis­mus, die um ihr Le­ben rin­gen­de De­mo­kra­tie in Spa­nien, in Öster­reich und über­all sonst nicht nur kläg­lich im Sti­che ge­las­sen, son­dern Mus­so­li­ni und vor al­lem Hit­ler durch un­faß­ba­re Dul­dung und selbst För­de­rung (Go­des­berg, Mün­chen!) von Tri­umph zu Tri­umph ver­hol­fen hat.”

Karl Ren­ner, An der Wen­de zwei­er Zei­ten. Le­bens­er­in­ne­run­gen. „Da­nu­bia”–Ver­lag, Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Wil­helm Brau­mül­ler & Sohn, Wien, Ok­to­ber 1946, Sei­te 5 f. — 1938 hat­te er noch be­gei­stert mit „JA!” für den An­schluß und den Un­ter­gang Öster­reichs ge­stimmt ...


„De­mo­kra­tie, das ist nicht viel, So­zia­lis­mus ist das Ziel!”

So­zia­li­sti­sche Pa­ro­le der Zwi­schen­kriegs­zeit.


„So­zia­lis­mus ist die Phi­lo­so­phie des Ver­sa­gens, das Cre­do der Ig­no­ranz und das Glau­bens­be­kennt­nis des Nei­des.”

Wins­ton Chur­chill


„Gott sei ge­dankt, da­rin liegt ja eben der Sinn einer ger­ma­ni­schen De­mo­kra­tie, daß nicht der nächst­be­ste un­wür­di­ge Stre­ber und mo­ra­li­sche Drücke­ber­ger auf Um­we­gen zur Re­gie­rung sei­ner Volks­ge­nos­sen kommt, son­dern daß schon durch die Grö­ße der zu über­neh­men­den Ver­ant­wor­tung Nichts­kön­ner und Schwäch­lin­ge zu­rück­ge­schreckt wer­den.”

Adolf Hit­ler, Mein Kampf. Zwei Bän­de in einem Band. Un­ge­kürz­te Aus­ga­be. Zen­tral­ver­lag der NSDAP, Mün­chen 1940, Sei­te 100.


„So­zia­lis­mus nennt man einen un­ge­heu­ren Auf­wand zum Wohl der Mensch­heit, wel­cher sich selbst so rest­los kon­su­miert, daß am En­de tat­säch­lich je­der Al­les, näm­lich das üb­rig­ge­blie­be­ne Nichts hat.”

Hei­mi­to von Do­de­rer


„Es ge­nügt hier, nur fest­zu­stel­len, daß ich im Grun­de ge­nom­men schon in der frü­he­sten Ju­gend zu einer Ein­sicht kam, die mich nie­mals mehr ver­ließ, son­dern sich nur noch ver­tief­te: Daß näm­lich die Si­che­rung des Deutsch­tums die Ver­nich­tung Öster­reichs vor­aus­setz­te, und daß wei­ter Na­tio­nal­ge­fühl in nichts iden­tisch ist mit dy­nas­ti­schem Pa­trio­tis­mus; daß vor al­lem das habs­bur­gi­sche Erz­haus zum Un­glück der deut­schen Na­tion be­stimmt war. Ich hat­te schon da­mals die Kon­se­quen­zen aus die­ser Er­kennt­nis ge­zo­gen: hei­ße Lie­be zu meiner deutsch­öster­rei­chi­schen Hei­mat, tie­fen Ha­ß ge­gen den öster­rei­chi­schen Staat.”

Adolf Hit­ler, Mein Kampf. Zwei Bän­de in einem Band. Un­ge­kürz­te Aus­ga­be. Zen­tral­ver­lag der NSDAP, Mün­chen 1940, Sei­te 14.


Das Feh­len sicht­ba­rer Ge­walt er­laubt der Ma­ni­pu­la­tion, sich als je­ne Frei­heit aus­zu­ge­ben, die sie ent­zieht.

Fried­rich Ha­cker, Fra­gen des in­ter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus. Hoff­mann und Cam­pe Ver­lag, Ham­burg 1977, Sei­te 10.



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