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Freiheit schreibt auf Eure Fahnen!

Zum sozialistischen Boykott gegen Österreich


So­zial­fa­schis­mus ist die Herr­schaft einer so­zia­li­sti­schen Par­tei oder meh­re­rer Par­teien un­ter He­ge­mo­nie so­zia­li­sti­scher Ideo­lo­gie, die sich zum Macht­er­halt un­ter dem Vor­wand der so­zia­len Ge­rech­tig­keit ideo­lo­gisch un­ter­wan­der­ter Me­dien zur Täu­schung des sich sou­ve­rän wäh­nen­den Vol­kes so­wie einer eben­so ideo­lo­gisch un­ter­wan­der­ten Ver­wal­tungs­bü­ro­kra­tie zur for­mel­len und fak­ti­schen Ab­si­che­rung des Macht­an­spru­ches be­dient.

Um die dik­ta­to­ri­sche Kom­po­nen­te zu kaschie­ren, wer­den so­zia­le und an­de­re Un­ge­rech­tig­kei­ten mit Hil­fe eines po­si­ti­vi­sti­schen Ver­fas­sungs­sy­atems er­hal­ten oder neu ge­schaf­fen, um einen „Be­darf” und da­mit den „Wunsch” künst­lich zu er­zeu­gen, dem dann in schein­bar de­mo­kra­ti­schen Wah­len Rech­nung ge­tra­gen wer­den soll. Der durch macht­er­hal­ten­de ideo­lo­gi­sche und pro­pa­gan­di­sti­sche Maß­nah­men wie Fehl­in­for­ma­tion, Kor­rup­tion, Be­ste­chung, Pro­porz- und Vet­tern­wirt­schaft dem be­herrsch­ten Land und sei­nem Volk zu­ge­füg­te Scha­den wird da­bei auch in er­heb­li­chem Um­fang be­wußt in Kauf ge­nom­men.

Die ein­zi­ge Mög­lich­keit des öster­rei­chi­schen Vol­kes, die Macht des So­zial­fa­schis­mus in einem so­zia­li­stisch re­gier­ten Euro­pa trotz einer po­si­ti­vi­sti­schen Ver­fas­sung auf mensch­lich–kon­ser­va­ti­ve Art zu bre­chen und neue, bes­se­re We­ge zu be­schrei­ten, ist, ihn ab­zu­wäh­len.

Und ge­nau das ist in Öster­reich ge­sche­hen. Die bei­den ehe­ma­li­gen Groß­par­teien SPÖ und ÖVP ha­ben durch Außer­acht­las­sung und so­gar Auf­ga­be ih­rer ideo­lo­gi­schen bzw. welt­an­schau­li­chen Grund­sät­ze, al­so durch ihre eige­ne Schwä­che und Un­fä­hig­keit, einer Par­tei den Auf­stieg ge­schenkt, deren Ver­tre­ter sich in der Här­te ihrer Aus­sa­gen, in der Kon­se­quenz ihrer Ziel­ver­fol­gung und in der Ef­fi­zienz ihrer Stra­te­gien vom bis­her of­fi­zi­ell Üb­li­chen stark un­ter­schei­den und die auf de­mo­kra­ti­sche Wei­se, al­so le­gi­tim (ja, ja, so ist das eben, wenn man die Ge­schicke eines Vol­kes in die Hän­de von Po­li­ti­kern statt in je­ne von Staats­män­nern legt!) an die Macht ge­kom­men sind.

Und durch den euro­pa­weit ge­zeig­ten, den So­zia­lis­mus kenn­zeich­nen­den Man­gel an Re­spekt vor den ein­zel­nen Men­schen und ih­ren Ent­schei­dun­gen, so­weit sie den eige­nen Macht­be­stre­bun­gen im We­ge sind, wird die Stär­ke der Frei­heit­li­chen, aber auch der Ein­fluß viel ra­di­ka­le­rer Krei­se auf ver­ant­wor­tungs­lo­se Wei­se noch wei­ter ver­mehrt.

De­mo­krat sein ist an­stren­gend. Wer De­mo­krat sein will, wer gu­te Grün­de hat, in einer De­mo­kra­tie le­ben zu wol­len, muß sie auch he­gen und pfle­gen, sie flei­ßig durch Pflicht­er­fül­lung un­ter­stüt­zen und stär­ken und sei­ne Rech­te maß­voll in Frei­heit aus­üben, sonst geht die­se De­mo­kra­tie zu­grun­de wie eine Pflan­ze im Gar­ten, die vom Gärt­ner nicht auf den Ge­wit­ter­sturm vor­be­rei­tet wor­den ist. Wir ha­ben nun wohl aus­rei­chend Ge­le­gen­heit, die Rei­fe un­se­rer De­mo­kra­tie zu be­wei­sen.

Rei­fe zeigt sich nicht in Über­heb­lich­keit, in Scham- oder Maß­lo­sig­keit, nicht in Angst oder Feig­heit, son­dern in Stär­ke, in Selbst­be­wußt­sein, in Frei­heit und in To­le­ranz.

Aber nur wer selbst stark, frei und ge­fe­stigt ist, kann es sich lei­sten, to­le­rant zu sein.

Wer aber to­le­rant ist, wird durch die sich ihm durch die To­le­ranz öff­nen­den Mög­lich­kei­ten, zu ler­nen und Er­fah­rung­en aus­zu­tau­schen, stär­ker, frei­er und ge­fes­tig­ter.

Las­sen wir Öster­rei­cher uns die Frei­heit nicht neh­men, to­le­ran­ter und stär­ker zu wer­den, nur weil da­durch ein paar macht­gei­le re­ak­tio­nä­re So­zi­al­fa­schi­sten ih­re Macht und ein paar Ra­di­ka­le ih­re Eng­stir­nig­keit in Ge­fahr se­hen!

Ver­ges­sen wir nicht, daß eine funk­tio­nie­ren­de De­mo­kra­tie noch mit viel Ärge­rem fer­tig wird als mit einem Jörg Hai­der und sei­ner FPÖ.

Und soll­te sich er­wei­sen, daß wir nicht reif ge­nug wa­ren und daß unsere De­mo­kra­tie nicht so gut funk­tio­niert, wie wir glaub­ten: Dann wird es, als ein­zi­ge ech­te Al­ter­na­ti­ve zu Cha­os, An­ar­chie und So­zia­lis­mus, Zeit, für neue Rei­fe und eine stär­ke­re, qua­li­fi­zier­te De­mo­kra­tie mut­voll ein­zu­tre­ten!


Eine ab­schlie­ßen­de Be­mer­kung sei mir ge­stat­tet: Soll­te je­mand im Zu­sam­men­hang mit Öster­reichs der­zei­ti­ger Si­tua­tion über­prü­fen wol­len, ob seine Dik­tion den Re­geln des An­stan­des und Re­spekts ent­spricht, mö­ge er doch das Wort „Öster­reich” durch „Is­ra­el” und das Wort „Hai­der” bzw. „FPÖ” durch „Ju­de” er­set­zen und sich über­le­gen, ob er mir die­sen Satz dann noch ins Ge­sicht sa­gen wür­de.


Österreich wird frei!


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